Hilfsprojekte

Mother Africa Trust
Reduzierung von Mensch-Wildtier-Konflikten

 

Der „Mensch-Wildtier-Konflikt“ ist einer der wichtigsten Bestandteile für eine erfolgreiche Naturschutzarbeit. Diese Projekte benötigen durch den starken Rückgang des Tourismus in Afrika unsere volle Unterstützung. Der Fokus liegt darin den Wildtierbestand in den Ländern nachhaltig auszubauen, ohne das Gleichgewicht zwischen Mensch und Tier zu vernachlässigen. So individuell die Konfliktthemen in den unterschiedlichen Regionen, so vielseitig müssen auch die Maßnahmen sein, um „Mensch-Wildtier-Konflikte“ zu reduzieren und nachhaltige Antworten auf die existenziellen Bedürfnisse von Menschen und Tieren bereit zu stellen.

Durch die Covid-19 Pandemie herrscht in vielen Entwicklungsländern, so auch in Simbabwe eine starke Knappheit an notwendigen Lebensmitteln sowie auch Hygieneartikeln. Dieser Mangel an dringend benötigten Ressourcen führt zu einem erhöhten Risiko des starken Auflebens des Mensch-Wildtier-Konflikts. Die Bevölkerung wächst stetig weiter und durch die verhängten Ausgangssperren geraten Wildtiere wieder näher an besiedelte Gebiete. Vielen Wildtieren wird diese Nähe zum Verhängnis und ohnehin schon bedrohte Arten werden durch diese Verluste weiter gefährdet. Die Menschen fühlen sich durch Raubtiere bedroht und haben Angst, ihren Viehbestand oder ihre landwirtschaftlichen Flächen durch Wildtiere zu verlieren, welche momentan essenziell sind.

Wir haben es uns zum Ziel gemacht diese Projekte vor Ort zu unterstützen, um das friedliche Zusammenleben zwischen Bevölkerung und der Wildnis Afrikas zu ermöglichen.

Gemeinsam mit unserem Partner in Simbabwe, Amalinda Safari Collection und deren Mother Africa Trust geht unsere Unterstützung an das Projekt „Lion Proof Bomas“. Die Gemeinschaften, die hier unterstützt werden, stehen am Rande von Wildtiergebieten in der Hwange Region in Simbabwe. Um bei der Verhütung von Konflikten zwischen Wildtieren und Menschen in der Region Hwange zu helfen, baut der Mother Africa Trust löwensichere Rinderbomas. Bisher wurden mit unseren Spenden fünf permanente Bomas gebaut, die die Rinder von 5 Familien schützen. Diese besonderen Arten von Bomas halten die Rinder vor Löwen-Nachtangriffen sicher und sie haben sich als sehr effektiv und nützlich erwiesen.

Die Viehzucht ist ein fester Bestandteil des Lebens in Simbabwe und sichert Einkommen sowie eine der wichtigsten Nahrungsquellen vieler Dörfer. Mit mehr löwensicheren Bomas können wir das erreichen! Mit dem Kauf eines Produkts aus unserem Online-Shop unterstützen auch Sie unser Hilfsprojekt, denn mit dem Herzen sind wir alle immer in Afrika!

 

Pearls of Africa
Die Kooperative Emmanuel Group

Im Jahr 2006 fand sich eine Gruppe von ca. 60 Flüchtlingsfrauen und wenigen Männern zusammen um gemeinsam ihren Lebensunterhalt zu sichern – daraus wurde die Emmanuel Group. Aufgrund von Rebellenkämpfen mussten die (hauptsächlich) Frauen aus dem Norden Ugandas fliehen, wobei viele ihre Angehörigen und Besitz verloren haben. Mittlerweile leben die Frauen im Acholi Quarter, einer Einheit im Slum Kireka in Kampala. 2012 lernte das Team von Pearls of Africa, ein sympathisches Familienunternehmen aus Norddeutschland, die Frauen der Emmanuel Group kennen und lieben. Sie hatten das große Ziel vor Augen, ihren Schwestern aus Uganda zur Seite zu stehen und das wunderschöne Kunsthandwerk nach Deutschland und in die Welt zu bringen. Die Frauen sollen nicht im Steinbruch arbeiten sondern für sich und ihre Familien genug zu Essen haben und die Kinder zur Schule schicken können. Das Team der Pearls of Africa besucht die Gruppe regelmäßig und unterstützt die fairen Arbeitsbedingungen vor Ort. Neben der fairen Bezahlung wurde der Gruppe ein Mietshaus zur Produktion bereitgestellt. Dass natürlich auf Kinderarbeit verzichtet wird, muss eigentlich gar nicht erwähnt werden. Die Frauen der Emmanuel Group stellen den Schmuck komplett eigenständig her, womit das traditionelle Handwerk in Uganda bewahrt und Hilfe zur Selbsthilfe gegeben wird.

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